Rechtliches
Stand: September 2026
(1) Diese Allgemeinen Geschäfts- und Teilnahmebedingungen (nachfolgend „AGB“) gelten für die Buchung und Durchführung von Workshops, Seminaren, Coachings, Vorträgen und digitalen Angeboten (nachfolgend gemeinsam „Veranstaltungen“ bzw. „Leistungen“), die angeboten werden von:
Alexander Falk(nachfolgend „Anbieter“).
(2) Für die Bestell- und Zahlungsabwicklung gelten ergänzend bzw. vorrangig die Bedingungen unseres Reseller-Partners CopeCart GmbH (siehe § 3). Abweichenden oder ergänzenden Bedingungen des Teilnehmers wird widersprochen, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.
(3) Verbraucher im Sinne dieser AGB ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können (§ 13 BGB). Unternehmer ist eine natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss des Rechtsgeschäfts in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt (§ 14 BGB).
(1) Gegenstand der Leistung ist die Durchführung der jeweils gebuchten Veranstaltung entsprechend der Beschreibung auf der Angebots-/Verkaufsseite zum Zeitpunkt der Buchung (Inhalt, Ort, Datum, Uhrzeit, Teilnehmerzahl). Präsenzworkshops finden – soweit nicht anders angegeben – im Hotel Vivo in Schierling (bei Regensburg) statt.
(2) Die Veranstaltungen dienen der persönlichen Weiterbildung und der praktischen Arbeit vor der Kamera. Ein bestimmter wirtschaftlicher oder sonstiger Erfolg (z. B. Reichweite, Umsatz, Buchungen) wird nicht geschuldet und nicht zugesichert. Der Anbieter schuldet die fach- und sachgerechte Durchführung der Veranstaltung, nicht das Erreichen eines bestimmten Ergebnisses.
(3) Der Anbieter ist berechtigt, einzelne Programmpunkte, eingesetzte Trainer oder organisatorische Abläufe aus sachlichem Grund anzupassen, sofern der Gesamtcharakter und der wesentliche Inhalt der Veranstaltung gewahrt bleiben.
(1) Der Verkauf und die Zahlungsabwicklung der kostenpflichtigen Angebote erfolgen über unseren Reseller CopeCart GmbH, Rheinstraße 46, 12161 Berlin (nachfolgend „CopeCart“). CopeCart tritt dabei als Wiederverkäufer (Reseller) auf. Der Kaufvertrag über das jeweilige Angebot kommt zwischen Ihnen und CopeCart zustande; insoweit gelten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen und die Widerrufsbelehrung von CopeCart, die Ihnen im Bestellprozess bereitgestellt werden.
(2) Die vorliegenden AGB regeln das Teilnahme- und Durchführungsverhältnis zwischen Ihnen und dem Anbieter sowie die Bedingungen der Teilnahme an der Veranstaltung. Bei Widersprüchen zwischen diesen AGB und den Bedingungen von CopeCart gehen im Hinblick auf Kauf, Zahlung und Widerruf die Bedingungen von CopeCart vor.
(3) Der Bestellvorgang bei CopeCart wird abgeschlossen, indem Sie im Checkout die Zahlungspflicht bestätigen. Nach erfolgreichem Kauf erhalten Sie eine Bestätigung per E-Mail. Auf Ihrem Zahlungsbeleg bzw. Kontoauszug erscheint CopeCart als Zahlungsempfänger.
(1) Es gelten die zum Zeitpunkt der Buchung auf der Verkaufsseite angegebenen Preise. Alle Preise sind Endpreise pro Person und enthalten – soweit gesetzlich anwendbar – die jeweils geltende Umsatzsteuer.
(2) Die Zahlung erfolgt über die im CopeCart-Checkout angebotenen Zahlungsarten. Die Fälligkeit, mögliche Ratenzahlungen und Zahlungsmodalitäten richten sich nach den Angaben im Bestellprozess bzw. den Bedingungen von CopeCart.
(3) Reise-, Anreise-, Übernachtungs- und Verpflegungskosten sind – soweit auf der Verkaufsseite nicht ausdrücklich als inkludiert ausgewiesen – nicht im Preis enthalten und vom Teilnehmer selbst zu tragen.
(1) Die Teilnahme ist an den gebuchten Termin gebunden. Ein Anspruch auf Teilnahme an einem anderen Termin besteht nicht.
(2) Unabhängig von einem etwaigen gesetzlichen Widerrufsrecht (siehe § 6) räumt der Anbieter dem Teilnehmer folgende freiwillige Storno- und Umbuchungsmöglichkeiten für Präsenzveranstaltungen ein. Maßgeblich ist der Zugang der Storno-/Umbuchungserklärung in Textform (z. B. E-Mail) beim Anbieter:
(3) Dem Teilnehmer bleibt der Nachweis unbenommen, dass dem Anbieter kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist. Anstelle einer Stornierung kann der Teilnehmer nach vorheriger Absprache eine Ersatzperson benennen, die an seiner Stelle teilnimmt.
(4) Erfolgt die Kaufabwicklung über CopeCart, sind Rückabwicklung und Erstattung von Zahlungen über CopeCart bzw. nach dessen Bedingungen abzuwickeln.
(1) Verbrauchern steht bei im Fernabsatz geschlossenen Verträgen grundsätzlich ein gesetzliches Widerrufsrecht zu. Die Einzelheiten ergeben sich aus der gesonderten Widerrufsbelehrung. Da der Kaufvertrag über CopeCart zustande kommt (§ 3), ist zusätzlich die im CopeCart-Bestellprozess bereitgestellte Widerrufsbelehrung maßgeblich.
(2) Wichtiger Hinweis zu terminbezogenen Veranstaltungen: Bei Verträgen über Dienstleistungen im Zusammenhang mit Freizeitbetätigungen, die für die Erbringung einen spezifischen Termin oder Zeitraum vorsehen, kann das Widerrufsrecht nach § 312g Abs. 2 Nr. 9 BGB ausgeschlossen sein. Ob diese Ausnahme auf die jeweilige Veranstaltung Anwendung findet, richtet sich nach den Umständen des Einzelfalls; die maßgebliche Belehrung erhalten Sie im Bestellprozess.
(1) Für jede Veranstaltung gilt die auf der Verkaufsseite genannte Höchstteilnehmerzahl. Der Anbieter kann eine Veranstaltung absagen, wenn eine erforderliche Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht wird, oder wenn die Durchführung aus wichtigem Grund (z. B. Erkrankung des Trainers, Ausfall der Location, höhere Gewalt) nicht möglich ist.
(2) In diesen Fällen wird der Anbieter den Teilnehmer unverzüglich informieren und – soweit möglich – einen Ersatztermin anbieten. Nimmt der Teilnehmer einen Ersatztermin nicht wahr oder wird kein Ersatztermin angeboten, werden bereits gezahlte Teilnahmeentgelte für die abgesagte Veranstaltung erstattet (Abwicklung über CopeCart). Weitergehende Ansprüche des Teilnehmers – insbesondere auf Ersatz von Anreise-, Übernachtungs- oder Verdienstausfallkosten – sind ausgeschlossen, soweit den Anbieter kein Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit trifft.
(1) Der Teilnehmer erscheint pünktlich und in einem zur Teilnahme geeigneten Zustand. Der Anbieter kann Teilnehmer, die den Ablauf erheblich stören, andere gefährden oder unter Einfluss berauschender Mittel stehen, von der weiteren Teilnahme ausschließen; ein Anspruch auf Erstattung besteht in diesem Fall nicht.
(2) Den Anweisungen des Trainers und der Location (Hausordnung) ist Folge zu leisten. Der Teilnehmer haftet für von ihm schuldhaft verursachte Schäden an Räumlichkeiten, Einrichtung und Equipment.
(3) Die Veranstaltungen ersetzen keine medizinische, psychologische, rechtliche oder steuerliche Beratung. Der Teilnehmer nimmt eigenverantwortlich teil und entscheidet selbst über den Umfang seiner aktiven Mitwirkung.
(1) Bestandteil der Veranstaltungen ist die praktische Arbeit vor der Kamera. Dabei entstehen Foto-, Film- und Tonaufnahmen des Teilnehmers, insbesondere die im Rahmen der Veranstaltung erstellten eigenen Videos und Übungsaufnahmen.
(2) Aufnahmen, die dem Teilnehmer zur eigenen Verwendung übergeben werden, kann dieser frei nutzen. Eine Veröffentlichung solcher Aufnahmen durch den Anbieter zu eigenen Zwecken (z. B. Marketing, Referenzen, Social Media) erfolgt nur mit vorheriger, freiwilliger und gesonderter Einwilligung des Teilnehmers.
(3) Eine erteilte Einwilligung ist freiwillig und kann jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen werden. Der Widerruf lässt die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung unberührt; eine Entfernung bereits verbreiteter Inhalte erfolgt im Rahmen des dem Anbieter Möglichen und Zumutbaren. Einzelheiten zur Verarbeitung personenbezogener Daten enthält unsere Datenschutzerklärung.
(4) Eigene Bild- und Tonaufnahmen anderer Teilnehmer durch Teilnehmer sind nur mit deren Einwilligung zulässig.
(1) Kursunterlagen, Präsentationen, Vorlagen, Videos und sonstige vom Anbieter bereitgestellte Inhalte sind urheberrechtlich geschützt. Der Teilnehmer erhält ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht zum persönlichen, nicht-kommerziellen Gebrauch.
(2) Eine Vervielfältigung, Weitergabe, öffentliche Zugänglichmachung oder sonstige Verwertung der Materialien – ganz oder teilweise – ist ohne vorherige schriftliche Zustimmung des Anbieters nicht gestattet. Bei digitalen Kursen ist die Weitergabe von Zugangsdaten an Dritte unzulässig.
(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung beruhen, sowie für sonstige Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung beruhen.
(2) Bei der leicht fahrlässigen Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht), deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Teilnehmer regelmäßig vertrauen darf, ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.
(3) Im Übrigen ist die Haftung für leicht fahrlässig verursachte Schäden ausgeschlossen. Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz sowie aus einer übernommenen Garantie bleibt unberührt.
(4) Für mitgebrachte Gegenstände und Wertsachen der Teilnehmer wird keine Haftung übernommen, soweit den Anbieter kein Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit trifft. Der Teilnehmer nimmt an praktischen Übungen im Rahmen seiner eigenen körperlichen Möglichkeiten und in Eigenverantwortung teil.
Es gelten die gesetzlichen Gewährleistungsrechte. Mängel der Leistung sind dem Anbieter möglichst zeitnah, idealerweise noch während der Veranstaltung, anzuzeigen, damit Abhilfe geschaffen werden kann.
Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten der Teilnehmer ausschließlich im Rahmen der geltenden gesetzlichen Bestimmungen. Einzelheiten ergeben sich aus der Datenschutzerklärung.
Die Europäische Kommission stellt eine Plattform zur Online-Streitbeilegung (OS) bereit: https://ec.europa.eu/consumers/odr/. Der Anbieter ist nicht bereit und nicht verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.
(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Bei Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur, soweit dadurch nicht zwingende Verbraucherschutzvorschriften des Staates, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, entzogen werden.
(2) Ist der Teilnehmer Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus dem Vertragsverhältnis der Geschäftssitz des Anbieters.
(3) Änderungen und Ergänzungen bedürfen der Textform. Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.
Diese Bedingungen wurden mit Sorgfalt erstellt, stellen jedoch keine Rechtsberatung dar. Für die abschließende rechtliche Prüfung im Einzelfall wenden Sie sich bitte an eine Rechtsanwältin oder einen Rechtsanwalt.